Abschied von Pfarrer Franz-Xaver Becher
- 3. Aug.
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Würdevoll, von großer Dankbarkeit geprägt und emotional war die Verabschiedung unseres Pfarrers – nach 10 Jahren, in denen er, wie er selbst sagt, vom Oberpfälzer zum Holledauer geworden ist, wurde er am 01. August 2026 gebührend in Siegenburg verabschiedet.
Ein Festzug aller kirchlichen und weltlichen Vereine, ein Festgottesdienst und eine anschließende Feier auf dem Kirchenvorplatz standen am Samstagabend auf dem Programm. Die überwältigende Beteiligung der Vereine und Bevölkerung zeugten von der außerordentlichen Beliebtheit, Wertschätzung und Sympathie zu unserem Seelsorger. St. Nikolaus sah manch einer noch nie so voll, und die am Kirchplatz aufgestellten zusätzlichen Sitzgelegenheiten, um dem Gottesdienst auch von draußen über Lautsprecher beiwohnen zu können, waren bis auf den letzten Platz besetzt.
Musikalisch umrahmte der mit Sängern aus Train und Niederumelsdorf und Solisten verstärkte Siegenburger Kirchenchor die Feierlichkeit. Die umfangreiche aber kurzweilige Abschiedspredigt übernahm Mitbruder Pfarrer Martin Popp. Er appellierte unter anderem an die Anwesenden, den Nachfolger Pfarrer Spindler mit Wohlwollen und offenen Armen aufzunehmen und den alten Pfarrer ziehen zu lassen, der dem Ruf des Bischofs gefolgt ist und eine Stelle als Krankenhauspfarrer in Cham annimmt.
Die Dankesrede von Seiten des Pfarrgemeinderats, der Seelsorgeräte und Kirchenverwaltungen der Pfarreien übernahm stellvertretend für alle Gremien Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Grim, Dankes- und Abschiedsworte seitens der Gemeinden Train und Siegenburg kamen jeweils von den Bürgermeistern Dr. Johann Bergermeier und Armin Stiegler. Als gemeinsames Geschenk wurden Aquarellmalereien der drei Ortskirchen übergeben. Auch die Ministranten der Pfarreiengemeinschaft übergaben gemeinsam einen Erinnerungskorb als Geschenk und natürlich richteten auch Pastoralreferentin Judith Troltsch und Pfarrvikar Paul Nwagwu Worte voller Lob und Dank an Pfarrer Becher.
Bevor der feierliche Festgottesdienst mit dem Te Deum schloss, durften die Siegenburger, Trainer und Niederumelsdorfer zum letzten Mal das Talent des Pfarrers genießen, eine Rede in wunderbare Reime zu fassen. Diese von tiefer Dankbarkeit und Demut, aber auch von Emotionen und Wehmut geprägten Abschiedsworte werden vielen in Erinnerung bleiben.
Bei herrlichem Sommerwetter war der Kirchplatz bei der anschließenden Feier mit Brotzeit und Getränken bis in die späten Abendstunden hinein sehr gut gefüllt. Die Goldkehlchen und ein Projektchor hatten gemeinsam noch einen musikalischen Abschiedsgruß vorbereitet den sie in diesem Rahmen darboten. Alle Gläubige hatten ausreichend Gelegenheit sich persönlich zu verabschieden und das Händeschütteln nahm so schnell kein Ende.
Vergelt´s Gott, lieber Herr Pfarrer!
Weiterhin alles Gute, Gesundheit und Gottes reichen Segen!
Text: Claudia Herzog Fotos: Regina Kampa und Claudia Herzog
























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